24.10.-25.10.2012 / San Francisco - Amsterdam

Airline     KLM - Royal Dutch Airlines
Flugzeugtyp     Boeing 747-406
Registrierung     PH-BFL
Flugnummer     KL0606
Boarding Time     13:10 Uhr (LT)
Gate     A08
Startbahn     1R 
Start planmäßig     14:00 Uhr (LT) 
Start tatsächlich     14:16 Uhr (LT) 
Flugzeit planmäßig     10:15 Stunden 
Flugzeit tatsächlich     09:31 Stunden 
Landung planmäßig     09:15 Uhr (LT) 
Landung tatsächlich     08:47 Uhr (LT) 
Landebahn     36C
Gate     F06
Sitz     62A
Auslastung     45%
zurückgelegte Distanz     9.232 Kilometer

Das Boarding begann pünktlich und verlief bei Weitem nicht so chaotisch wie noch auf dem Hinflug. Die Passagiere in den hinteren Reihen durften zuerst einsteigen, so saßen wir knapp fünf Minuten später bereits auf unseren Plätzen.
Das obligatorische „Ich-sitze-auf-meinem-Platz-und-nach-mir-die-Sintflut“ Foto kurz vor dem zurück stoßen.
Beim online check-in am Vorabend hatte ich gesehen, dass die Maschine komplett voll werden würde, umso überraschender war es, als die Türen zugingen und meine Freundin und ich mit noch fünf weiteren Fluggästen alleine in der hinteren Hälfte saßen, während der vordere Teil des Flugzeuges total ausgebucht war.

Die Korean Air wurde zeitgleich mit uns geboardet.

Während wir gepusht werden, rollt mir diese Schönheit vor die Nase.

Wir sind zum Rollen bereit, müssen aber noch auf einen Jet Blue A320 warten, der vor uns rumdümpelt.

Auch die Korean Air wird gleich ihre Reise nach Seoul antreten.

Mal ein kleiner Überblick über die Besucher am Internationalen Terminal. Air France mit 4er, Emirates mit 7er aus Dubai und…

… Virgin ebenfalls mit 4er.

Während wir vor uns hin rollen, überholen wir den trödelnden A320, der von Startbahn 1L starten wird.

Wir taxeln hinter der Startbahn 1L vorbei, wo gerade WN1002 nach San Diego auf die Startfreigabe wartet. Allerdings muss diese noch die Boeing 747-400 (N121UA) passieren lassen, die die Bahn quert und Richtung Startbahn 28 rollt.

Na toll, die Koreaner dürfen querfeldein und wir müssen den langen Weg um den Flughafen herum nehmen.

Southwest Airlines und Virgin America liefern sich ein Startduell.

Unser vermeintlich weiter Weg zur Startbahn 28 endet überaschenderweise am Holding Point der Runway 1R. Während alle Langstreckenflüge üblicherweise Richtung Nordwesten starten, werden wir San Francisco heute von der, „nur“ 2.636 Metern kurzen Bahn verlassen, was wohl unserem geringen Startgewicht zu verdanken ist.
Im Line-up hinter uns wartet bereits eine Delta 757-200 (DL1680 nach ATL) und eine American 737-800 (AA0414 nach DFW).

Während wir die Bahn entlangrumpeln, befindet sich UA0900 nach Frankfurt bereits in der Luft.

Wenige Augenblicke nach dem Start haben wir einen grandiosen Blick auf San Francisco.

Es geht in östlicher Richtung quer über die Bucht. Downtown, die Bay-Bridge, Alcatraz und die Golden Gate Bridge sind gut sichtbar.

Downtown Oakland

Kaum ist die Stadt am Ostufer der San Francisco Bay überflogen, schon wird die Gegend ländlicher. Im Hintergrund kann man die San Pablo Bay mit den Städten Richmond & San Pablo sehen.

Vallejo

Das Buchanan Field bei Concord ist ein gutes Beispiel dafür, wie man vier (!) Runways auf engstem Raum anordnen kann.

Wer schon einmal in Amerika war, kommt an „Jelly Belly“ einfach nicht vorbei. Fairfield ist die Geburtsstadt dieser und noch anderer Süßigkeiten.

Auch das US-Militär ist in Fairfield beheimatet. Die Travis AFB war nach dem amerikanischen Alptraum „Pearl Harbour“ der zentrale Umschlagplatz zwischen dem US-Festland und Hawaii.

Wir machen einen kleinen Sprung und überfliegen bereits die Grenze zwischen Idaho und Wyoming bei Idaho Falls.

Unter uns der Jackson Lake im Grand-Teton-Nationalpark.

Im Hintergrund, teilweise von den Wolken verdeckt, kann man den Yellowstone Lake erkennen. Der größte Bergsee Nordamerikas ist gleichzeitig auch das Zentrum des berühmten Nationalparks.

Mitten im Nirgendwo taucht der Powell Municipal Airport auf. Ob hier regelmäßiger Flugbetrieb herrscht, darf wohl zu Recht bezweifelt werden…

… denn Glendive am Yellowstone River, die nächste größere Stadt, ist knapp 25 Flugminuten entfernt. Die 5.000 Einwohner können noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen.

Eine halbe Stunde später ist auch für uns die Sonne nicht mehr zu sehen.

Sonnenunter- bzw. Aufgänge sind einfach immer wieder faszinierend.

Unsere Flugroute führt uns wieder via Grönland zurück nach Europa.

Zwischenzeitlich hatten wir mit 1.147 km/h sogar die Schallmauer durchbrochen.

Die restliche Flugzeit war mit 03:17 Stunden etwas optimistisch berechnet.

Während draußen langsam die Sonne aufgeht, befinden wir uns bereits im Sinkflug.

Die Nordsee liegt unter einer dichten Wolkendecke, …

… in die wir langsam aber sicher eintauchen.

Immer wieder ein faszinierender Anblick.

Noch ein paar Meter.

Die Sonne werden wir heute wohl nicht mehr zu sehen bekommen.

Eine halbe Stunde vor der geplanten Landung schlugen wir auf holländischem Grund auf.